Berggipfel

"AUTOGENES TRAINING:
ICH LENKE, ALSO BIN ICH."

(Ulrich Erckenbrecht)

 

AUTOGENES TRAINING

Was ist Autogenes Training?


Autogenes Training (AT) ist ein von dem deutschen Arzt Johannes H. Schultz im Jahr 1932 entwickeltes Entspannungsverfahren. Es basiert auf Autosuggestion (Selbstbeeinflussung), deren Ziel es ist in den Zustand der Entspannung zu versetzen. 

AT stellt eine Form der Selbsthypnose dar, deren Folge ein Umschalten der körperlichen, vegetativen Funktionen (z.B. Durchblutung, Pulsschlag, Atmung) in einen Ruhezustand ist. 


Wie funktioniert Autogenes Training?


AT wird in speziellen Körperhaltungen (Droschkenkutscher-, Sitz- oder Liegehaltung) ausgeführt. Durch bestimmte Formeln, wie z.B. „Ich bin vollkommen ruhig!“ oder „Der rechte Arm ist ganz warm“, die immer wieder wiederholt werden, wird der Entspannungszustand – nach einer gewissen Trainingszeit – automatisch eingeleitet. 


In der Unterstufe werden hauptsächlich körperliche Vorgänge beeinflusst. Die Grundübungen bestehen aus: 


  • der Schwereübung,

  • der Wärmeübung,

  • der Herzübung,

  • der Atemübung,

  • der Sonnengeflechtsübung und

  • der Stirnübung


Die Mittel- und Oberstufe des Autogenen Trainings vertiefen die meditative Versenkung. 


Am Ende einer jeden Übung werden diese durch eine Rücknahme-Formel beendet (wenn sie nicht dem Einschlafen dient). 


Wofür wird Autogenes Training eingesetzt? 


Das AT wird eingesetzt, um Ruhe und Entspannung anzustreben. Mögliche Anwendungsgebiete sind: 


  • Konzentrationsstörungen,

  • Stress,

  • chronische Schmerzen,

  • Schlafstörungen,

  • Muskelverspannungen,

  • Ängste und Phobien,

  • Kopfschmerzen/ Migräne,

  • uvm.